Photovoltaikanlagen für Hessen und Bayern

Die Dünnschichttechnologie ist erst ca. 10 Jahre alt. Klarer Vorteil ist hier der geringer Materialaufwand und die guten Erträge bei Ost/West-Dächern. Die einzelnen Materialschichten werden bei einem Dünnschichtmodul mit verschiedenen Verfahren abgeschieden. Nach jedem Beschichtungsschritt wird die jeweilige Schicht in Streifen unterteilt, so dass im fertigen Dünnschichtmodul eine serielle Verschaltung realisiert ist. Als transparente leitende Oxide (TCO, transparent conductive oxide) finden in der Dünnschicht-Solarzelle vorwiegen Zink- (ZnO) oder Zinnoxid (SnO2) Verwendung. Die Rückelektroden bestehen aus metallischen Schichten wie z.B. aus Molybdän. Die Halbleiter der Solarmodule bestehen aus Cadmium-Tellurid (CdTe), Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) oder auch aus amorphem Silizium.
Zwar benötigen Dünnschicht-Module im Vergleich zu den konventionellen Mono-/Polykristallinen Modulen einen höheren Flächenbedarf, um dieselbe Anlagenleistung zu erreichen, doch es gibt auch einige Vorteile der Dünschicht-Technologie: