Photovoltaikanlagen für Hessen und Bayern
Photovoltaikfachbetrieb für die Wetterau (Wetteraukreis), Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz

Über ein Jahrhundert unserer energietechnischen Vergangenheit, wurde ganz falsch bewerkstelligt. Es wurden viele Fehler gemacht. Begonnen hat es wohl mit dem industriellen Kohleabbau vor 2 Jahrhunderten und es ging weiter mit der Erfindung Dampfmaschine, vor etwa 100 Jahren breitete sich die Erdölindustrie immer weiter aus. Das Heizen mit Öl wurde zum erklärten Standard. Seit nunmehr einem halben Jahrhundert heizen wir zusätzlich zum Öl mit Gas und den Strom produzieren wir mit Atomkraftwerken (AKW). Immer häufiger kommt es zu Klimakatastrophen. Der Klimawandel zeigt sich und das nicht nur in Form eines Winks mit dem Zaunpfahl. Unser Ökosystem ist nicht mehr das was es einst war und es wird höchste Zeit zum Umdenken!
Die Möglichkeiten hier zu reagieren sind gegeben. Die Techniken im Bereich der Erneuerbaren Energien sind weiter als man glaubt. Wir haben die Chance zu wachsen und eine neue Lebensqualität mit anderen Hintergründen, ohne die Zerstörung unserer Umwelt und Natur, kennen zu lernen. Die Möglichkeiten sind gegeben, es hängt nur noch an der Bereitschaft jedes Einzelnen und an den politischen Rahmenbedingungen. Hätte ein striktes Umdenken vor 5 Jahren stattgefunden, könnten wir heute schon auf das Heizen mit Öl und auf die Stromgewinnung durch Kernenergie verzichten.
Eine Photovoltaikanlage ist natürlich zunächst mit einer Investition verbunden , doch im Gegensatz zu anderen Investitionen, werden Photovoltaikanlagen von den Banken sehr positiv bewertet, da man weiß, dass die PV-Anlage durch ihre wirtschaftliche Betriebsweise mehr als gute Garantien beherbergt.
Die Photovoltaikanlagen auf Deutschlands Dächern breiten sich rasant aus. Es ist davon auszugehen, dass die Preise noch ein Stück weit fallen und die Leistungen und Wirkungsgrade der Module noch deutlich ansteigen werden. Es gibt heute schon Module mit einem Wirkungsgrad über 24 Prozent, diese sind zwar derzeit noch recht teuer aber über kurz oder lang werden auch die Preise fallen. Die Photovoltaiktechnik wird neben Windenergieanlagen, Blockheizkraftwerken und Brennstoffzellen die Energie-Zukunft in rechte Bahnen weisen.
Wer heute in Photovoltaik investiert, setzt auf die Energieversorgung von morgen. Photovoltaikanlagen sind eine gute Kapitalanlage die zudem die Umwelt schont!
Photovoltaik-Anlagen-AblaufplanVon der Idee zur fertigen Photovoltaikanlage!
Wie kommt man zur eigenen Photovoltaikanlage? Auf was muss man achten? Wo fange ich an und wo höre ich auf. Wir möchten Sie hier informieren und Ihnen über die einzelnen Schritte einen Überblick verschaffen.
Ist die zur Verfügung stehende Fläche für eine Photovoltaikanlage geeignet?
Photovoltaikanlagen können auf verschiedene Weise gebaut werden. Folgende Möglichkeiten bieten sich an:
Im Grunde kann man eine Photovoltaikanlage nicht nur auf eigenem Grund, bzw. auf eigenen Gebäuden errichten. Es ist heute Normalität, dass Dächer vermietet werden, also Photovoltaikanlagen auf fremdem Eigentum (Pacht) gebaut werden. Wenn heute ein Neubau geplant wird, sollte direkt die spätere aktive (Photovoltaik und thermisch) und passive (Architektur) solare Nutzung berücksichtigt werden. In der Planung kann man die Gegebenheiten perfekt auf Solar abstimmen. Um einen optimalen Ertrag zu erreichen gibt es folgende Punkte die hier eine entscheidende Rolle spielen: Die geografische Lage des Aufstellortes einer Photovoltaikanlage Im Süden Deutschlands sind die Jahreserträge höher als in Norddeutschland. Die geografische Breite bestimmt den Verlauf der Sonnenbahn. Je näher die Lage zum Äquator desto steiler verläuft die Sonnenbahn und desto kürzer ist der Weg des Sonnenlichts durch die Atmosphäre und umso höher wird dann auch der Jahresertrag Ihrer Photovoltaikanlage sein! Die Höhenlage des Aufstellortes einer Photovoltaikanlage Die Höhe über n.N. (Normal Null, also der Meeresspiegel) der zu installierenden Photovoltaikanlage hat einen unwesentlichen Einfluss auf den Ertrag. Im Gebirge sind höhere Erträge zu erwarten, da die kühlere Außenluft für einen besseren Wirkungsgrad des Solargenerators sorgt. Region des Aufstellortes einer Photovoltaikanlage Regional gibt es unterschiedliche solare Einstrahlungen, die auf sogenannten Solarstrahlungskarten abgelesen werden können. Außerdem ist es möglich online Ertragsprognosen auf einer interaktiven Karte für die jeweilige Region abfragen, die von der Europäischen Kommision gesammelt und zur Verfügung gestellt wurden. Das sogenannte photovoltaische geographische Informations-System, kurz PVGIS, findet sich unter http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps3/pvest.php -Auch interessant ist einen interaktive Einstrahlungsscheibe zur Ertragsermittlung ist auf den Seiten von ModernuS - Modernisieren und Sparen. Dachausrichtung Um einen optimalen Ertrag zu erzielen wäre es perfekt, wenn man die Photovoltaikanlage bzw. die Photovoltaikmodule immer genau in Richtung Sonne ausrichten würde. Wenn man ein ganzes Dach der Sonne nachführen will, so ist das eine sehr kostenintensive Idee und alleine aus dem Grund derzeit noch nicht wirtschaftlich. Deshalb sollten Photovoltaik Module optimaler Weise auf Dächern gegen Süden installiert werden, dann ist ein höchst möglicher Ertrag gesichert. Es ist aber auch möglich die Photovoltaik-Module gegen Westen oder gegen Osten auszurichten. Hier empfiehlt es sich zumindest bei entsprechender Dachgröße auf Dünnschichtmodule zu setzen. Die Südausrichtung wird i.A. auch mit 180° angegeben. Osten entspricht 90°, Westen 270° und der Norden 0°. Dachneigung Die optimale Dachneigung hängt vom Breitengrad ab. In Norden ist gegenüber dem Süden eine steilere Dachneigung besser. Allgemein ist ein Wert um die 30° am besten. Auch flache Dächer (0 - 10 Grad Neigungswinkel) sind für die Photovoltaik geeignet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Aufständerung oder den Einsatz entsprechender Module (meist Dünnschichtmodule) Dachaufbau Eine Photovoltaikanlage soll min. 30 Jahre halten und zuverlässig ihren Dienst tun. Bei alten Häusern oder Scheunen sollte daher der Dachzustand untersucht werden damit die Haltbarkeit gewährleistet ist. DachbedeckungEs gibt für die unterschiedlichsten Dachbedeckungen entsprechende Unterkonstruktionen. Die am häufigsten verwendeten Dachziegel sind die Frankfurter Pfannen. Es gibt auch die Möglichkeit die Photovoltaik Module in das Dach zu integrieren. Hier gibt es allerdings große Einbußen im Ertrag, da die Module weniger gut hinterlüftet sind und damit schlechter gekühlt. Im Sommer wenn es richtig heiß ist geht der Wirkungsgrad der Module in die Knie! Gauben Gauben verursachen Verschattungen auf den Photovoltaikanlagen, man sollte die Module also mit Bedacht auf das Dach planen um einen optimalen Ertrag von Ihrer Photovoltaikanlage zu erhalten. Die Module sollten daher mit einem gewissen Abstand rechts und links der Gaube berechnet werden. Satellitenschüssel und sonstiges Im Grunde sollte alles was zu Verschattungen der Photovoltaikanlage auf dem Dach führt, wenn möglich beseitigt werden oder man sollte wenigstens den entsprechenden Schattenwurf berücksichtigen. Satellitenschüsseln können recht tief auf dem Norddach untergebracht werden, da diese nach oben ausgerichtet sind. Antennenmasten sollten umgesetzt, abgebaut oder entfernt werden. Umgebung Es ist in jedem Fall zu berücksichtigen, dass Verschattungen durch Nachbargebäude oder Bäume etc. entstehen können. Außerdem ist zu erfragen ob künftig hohe Bäume oder noch entstehende Gebäude das Dach, bzw. Ihre Photovoltaikanlage mit Schatten fluten könnten.
Steuervorteile der Photovoltaikanlage Sollte man als Photovoltaik-Betreiber ein Gewerbe anmelden?Bzw. muss man vielleicht sogar ein Gewerbe anmelden? Trotz der Tatsache, dass das Erzeugen und Einspeisen von Strom durch Photovoltaikanlagen grundsätzlich eine Unternehmerische Tätigkeit ist, ist es nach der Gewerbeverordnung nicht zwingend erforderlich ein Gewerbe anzumelden. Da das Produzieren und Einspeisen nur an einen Stromanbieter erfolgt und damit keine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehr (was es durch Gewerbeordnung ja zu überwachen gilt) stattfindet zählen die Strom-Erträge privater Photovoltaikanlagen normalerweise als Bagatelle. Nach der Gewerberecht-Arbeitstagung (Regierung von Niederbayern und Stadt Landshut) vom 19.7.2000 liegt kein Gewerbe vor. Auch das Finanzamt schreibt für Betreiber von Photovoltaikanlagen keine Gewerbeanmeldung vor:
Die gewerbliche Zuordnung der Solarstromanlage ist für die Umsatzsteuer unwichtig. Wenn aufgrund einer abgegebenen USt-Voranmeldung oder -Erklärung vom Finanzamt ein Fragebogen zur Gewerbeanmeldung Ihnen zugesand wird, so werden darin nur die Daten für die steuerliche Grunderfassung erfragt. Bei der Einkommensteuer werden die PV-Einnahmen generell den gewerblichen Einkünften zugerechnet (d.h. ohne Gewerbeanmeldung). Trotzdem Umsatzsteuerpflichtig?Sie sind Umsatzstzeuerpflichtig, wenn Sie die Hälfte des durch die Photovoltaikanlage erzeugten Stroms einspeisen! Dies ist bei einer Netzgekoppelten Anlage höchst wahrscheinlich. Bei einem Jahresumsatz durch eine Photovoltaikanlage unterhalb von 16.250,- € haben Sie die Möglichkeit sich von der Umsatzsteurpflicht befreien, verzichten damit aber auch auf Vorteile des Vorsteuerabzugs. Vorteile der UmsatzsteuerpflichtAls Umsatzsteuerpflichtiger, müssen Sie 19% Steuern an das Finanzamt abführen. Wobei die Einspeisevergütung nach EEG ein Nettobetrag ist, dass heißt für Sie, dass die Netzbetreiber der Ihre Vergütung zahlt zusätzlich die Mehrwertsteuer bekommen (z.B. (39,14 Cent + 19% Mwst.in 2010). Diese geht dann ans Finanzamt. Und dennoch gibt es Vorteile!
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